Festivals 2017/18

Staatstheater Braunschweig, Theaterformen, © A. Greiner-Napp

Festival Theaterformen 2018 - 7. bis 17. Juni in Braunschweig

Elf Tage, die es in sich haben, rund 160 Programmpunkte mit Theater aus aller Welt – von klassischen Bühnenstücken über Theater an außergewöhnlichen Orten bis zu Performances zum Mitmachen – Live-Musik im Festivalzentrum und einem umfangreichen Rahmenprogramm mit zahlreichen Kooperationspartnern: Das Festival Theaterformen ist eines der größten Festivals für internationales Theater in Deutschland – ein Fenster zur Welt und ein großes Fest, das in und mit Braunschweig gefeiert wird. Aus Australien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Kanada, Mosambik, den Niederlanden, Nigeria, Portugal und Südafrika kommen die Aufführungen, die vom 7. bis 17. Juni 2018 auf den Bühnen des Staatstheaters Braunschweig zu sehen sind.

Martine Dennewald, seit 2015 künstlerische Leiterin des Festivals, erklärt, was das diesjährige Programm besonders macht: „Auch dieses Jahr erzählt das Festival Theaterformen nicht nur Geschichten aus aller Welt – es berichtet auch davon, wie diese Geschichten miteinander zusammenhängen, wie Biographien zwischen den Kontinenten verortet sein können, wie historische Verflechtungen und insbesondere die koloniale Vergangenheit unsere Gegenwart prägen. Die Stücke spiegeln und ergänzen sich gegenseitig, und wer sich mehrere anschaut, kann einen Blick auf dieses Mosaik erhaschen, in dem sich die einzelnen Steine zu einem großen Bild zusammenfügen."

Für Dagmar Schlingmann, Generalintendantin des Staatstheater Braunschweig, ist das alle zwei Jahre in Braunschweig stattfindende Festival das erste in ihrer Amtszeit: „Während der Festivaldauer der Theaterformen ist Braunschweig Dreh- und Angelpunkt zwischen den Künstlern aus aller Welt und dem Publikum vor Ort. Ich freue mich hierbei insbesondere auf einen regen Austausch über künstlerische Sichtweisen und Perspektiven.“

Eröffnung
Eröffnet wird das Festival am 7. Juni mit Saigon, einem Stück über bewegte Lebensgeschichten zwischen Frankreich und seiner ehemaligen Kolonie Indochina. Das Stück von Caroline Guiela Nguyen, das im Großen Haus die Bühne mit einem großen französisch-vietnamesischen Ensemble bespielt, spiegelt thematische Akzente der 16 darauffolgenden Gastspiele, die historische Verflechtungen, postkoloniale Strukturen und globale Machtverhältnisse offenlegen, zwischenmenschliche Beziehungen unter die Lupe nehmen und den erzählerischen Reichtum der unterschiedlichen Theaterformen feiern:

Geschichte und Gegenwart
In Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs lotet Milo Rau die Grenzen des europäischen Humanismus und der bürgerlichen Moral aus. Dorothée Munyaneza, als Zwölfjährige aus Ruanda vor dem Genozid geflohen, versucht mit Samedi Détente das individuelle und kollektive Trauma künstlerisch erfahrbar zu machen. Eine einmalige Theatererfahrung erwartet das Publikum bei £¥€$ aus Belgien, in dem das Publikum im Kapitalismus-Kasino um das internationale Wirtschaftssystem zockt. In der Braunschweiger Innenstadt spielt Julian Hetzels Schuldfabrik, das in einem durchdesignten Pop-up-Store für Seife startet und seine „Kundschaft“ mitnimmt auf einen Firmenrundgang zum modernen Ablasshandel. Dieudonné Niangouna erzählt vom fiktiven Herrscher Antoine, der die politische Stabilität seines Landes opfert, um die Treue seiner Untertanen zu prüfen. Der Virtual-Reality-Film Collisions wiederum berichtet von Nyarri Morgan, der als junger Mann Zeuge eines britischen Atomtests in der australischen Wüste wurde, und Race Cards der Britin Selina Thompson ist eine begehbare Installation über Rassismus, in die sich Besucher_innen selbst einschreiben können.

Solos
Because I Always Feel Like Running ist eines der beiden Solos von Ogutu Muraya, in dem sich der gebürtige Kenianer anhand der Geschichte ostafrikanischer Ausnahme-Athleten den politischen Dimensionen des laufenden Körpers annähert. Mit Fractured Memories dagegen setzt Muraya sich anhand von Texten James Baldwins mit seiner eigenen Situation als in Europa lebender kenianischer Künstler auseinander. In Solo für Maria nimmt sich die mosambikanische Tänzerin Maria Domingos Tembe, choreografiert von Panaibra Gabriel Canda, den Konflikt zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und weiblicher Selbstbehauptung vor. Im lebhaften Plauderton führt Kevin Matthew Wong schlussendlich in seiner Lecture-Performance The Chemical Valley Project das Publikum in die Untiefen der kanadischen Umweltpolitik ein.

Koproduktionen und neue Entdeckungen
Fünf Theaterstücke entstehen in diesem Jahr in Koproduktion mit namhaften Partnern: Das Familiendrama Jungfrau, das auf der gleichnamigen preisgekrönten Kurzgeschichte von Mary Watson beruht, wird in Braunschweig uraufgeführt. Jade Bowers’ Adaption der Erzählung entsteht in Koproduktion mit dem National Arts Festival Grahamstown in Südafrika. Aus dem Nachbarland Mosambik kommt das Tanzstück Theka, das am letzten Festivalsamstag im Großen Haus gezeigt wird und in Koproduktion mit dem Kinani-Festival Maputo entstand: Die mosambikanischen Choreografen Horácio Macuácua und Idio Chichava bringen mit ihrem 14-köpfigen musikalischen und tänzerischen Ensemble ein eigensinniges und vergnügtes Tanzstück auf die Bühne. Mit beiden afrikanischen Festivals koproduziert das Festival Theaterformen darüber hinaus jeweils ein kurzes Stück von Tito Aderemi- Ibitola, Kamogelo Molobye und Janeth Mulapha. Die drei Arbeiten werden im Format 3x30 im Haus Drei uraufgeführt.

Zwischenmenschliche Beziehungen
Obwohl Takuya Murakawa Theater als Forschungsanstalt begreift und radikale konzeptionelle Ansätze verfolgt, ist Independent Living inhaltlich alles andere als eine kalkulierte Inszenierung, denn es besetzt die Hauptrolle allabendlich neu. Dieses japanische Stück über Pflege und Sorgearbeit, über größte Nähe und Entfremdung wird im LOT-Theater als deutsche Erstaufführung gezeigt. Um eine ganz anders geartete Beziehung geht es in Sopro des portugiesischen Regisseurs Tiago Rodrigues, der ein Stück mit und über die Souffleuse des Lissaboner Nationaltheaters gemacht hat. Sie, die seit 30 Jahren ihrem Theater treu ist, hält zunächst nicht viel vom innovativen Regiekonzept ihres Chefs, und lässt sich am Ende in gewisser Weise doch darauf ein – eine Hommage an die vielen unsichtbaren Menschen, die das Theater erst möglich machen.

Programm +
Neben den Theaterproduktionen bietet das Festival mit zahlreichen Partnern wie dem Kunstverein Braunschweig, der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und der Universität Hildesheim mit dem Programm+ ein umfangreiches Rahmenprogramm. Zu diesem zählen Workshops, Podiumsdiskussionen und Fachtreffen. Als bewährte Formate bietet das Festival seinem Publikum Stückeinführungen, Warm-ups und Cool-downs sowie die Konzertabende mit angesagten Bands – darunter Ace Tee, Schrottgrenze, Fehlfarben, Sophia Kennedy und Jennifer Gegenläufer – im Festivalzentrum im Theaterpark. Im Vorfeld des Festivals zeigt das Universum Filmtheater ab 18. April Filme mit programmatischen Schnittmengen zum Theaterformen-Programm.

blog.theaterformen.de
Mit einem mehrsprachigen Festivalblog begleiten geflüchtete Journalist_innen und Studierende der Universität Hildesheim das Festival laufend mit aktuellen Beiträgen u.a. auf Arabisch, Deutsch, Englisch und Persisch.

VORVERKAUFSSTELLEN
Staatstheater Braunschweig . Großes Haus sowie an allen Vorverkaufsstellen des Staatstheaters Braunschweig Telefonischer Kartenservice 0531 1234 567 . Kartenverkauf Online www.theaterformen.de

Festival Theaterformen Pressestelle
Judith Hartstang . Tamara Pietsch . Nina Jaeschke . Fon 0531 1234 485 / 486
hartstang@theaterformen.de . pietsch@theaterformen.de . jaeschke@theaterformen.de

 

 


Freiburg Festival 2018 - How close is far?

Vom 8. bis zum 16. Juni lädt das Freiburg Festival 2018 ein zu 16 hochkarätigen internationalen Produktionen von Estland bis Ägypten, von Italien bis Brasilien, von China bis Belgien - und von der Schweiz nach Freiburg.

Für die drei Partner, das E-WERK Freiburg, das Theater im Marienbad und das Theater Freiburg ist es bereits die dritte Ausgabe des Festivals, das alle zwei Jahre stattfindet. In diesem Jahr gibt es eine Neuausrichtung: Das Freiburg Festival 2018 hat einen neuen Namen, es entwickelt das Tanz- und Theaterfestival inhaltlich weiter, wird performativer und politischer. Die Eröffnung findet zum ersten Mal im großen Haus des Theater Freiburg statt, das Festival präsentiert Gastspiele und Kunstaktionen aus der ganzen Welt. Das Freiburg Festival 2018 ist ein internationales Festival für interdisziplinäre Kunst.

„How close is far?“ ist eine Frage, die sich an alle Produktionen stellen lässt: Was kommt uns emotional nah, obwohl es räumlich oder zeitlich weit entfernt scheint? Performer*innen, Tänzer*innen, Schauspieler*innen aus elf Ländern kommen nach Freiburg, um mit uns ihre Sicht auf die Welt zu teilen.

Ebenso divers wie die drei Gastgeber ̶ das Theater im Marienbad, das E-WERK Freiburg und das Theater Freiburg mit der neuen Intendanz von Peter Carp ̶ präsentiert sich auch unser Programm: Mit einer Vielfalt von Theaterformen und Ästhetiken zwischen Tanz und Performance, Theater und Musik spiegeln und erweitern die eingeladenen Produktionen den aktuellen Stand der Kunst. Was ist „state of the art“, was verbindet, was trennt uns, was bringt uns weiter?

Eingeladen wurden von den Kuratorinnen explizit interdisziplinäre Produktionen: „Theater“ als Kunstform ist im Festival auch ein großer performativer Akt und eine Reflexion über Gesellschaft wie in der Eröffnungsvorstellung „Filth“ vom Theater NO99 aus Estland. Theater kann gleichzeitig auch ein Film sein wie bei der „Drei Schwestern“-Adaption der brasilianischen Regisseurin Christiane Jatahy „What if they went to Moscow?“. „Tanz“ ist gleichzeitig eine Installation wie bei Peeping Toms „Moeder“ oder eine Kombination aus dokumentarischen Mitteln, Tanz und Musik wie bei dem Stück „Minorities“ des jungen Choreografen Yang Zhen aus China. Das Jugendtheater mischt die Mittel auf der Bühne mit Musik und neuen Medien wie in „Zucken“ vom jungen Theater Basel. „Karandash“ ist eine ganze Reise in ein fernes Land mit Schauspiel, Film und Musik – um nur einige Produktionen zu nennen.

Das Gastspielprogramm wird durch eigene Beiträge der Häuser ergänzt: Das sind die Deutschland-Premiere des Musiktheaterstücks „Coraline“ vom Theater Freiburg, „TANZWERK 18“, die Produktion des E-WERKs mit der freien Tanzszene Freiburgs und die Performance „AnnLee & Marcel“ von Tino Sehgal im E-WERK Freiburg und das Theater im Marienbad lädt gemeinsam mit der niederländischen Künstlerin Judith Nab zu einer „Großen Reise“ in einem umgebauten Linienbus ein.

In Kooperation mit dem Kommunalen Kino, dem Iz3W und dem Museum für Neue Kunst bieten wir darüber hinaus ein Rahmenprogramm zum Diskutieren, Nachdenken und Feiern an.

Das volle Programm und alle weiteren Infos finden Sie unter: www.freiburgfestival.de


Straßenfestival tête-à-tête, Rastatt, G. Bistaki, © Maja Nydal Eriksen

Deutschlands größtes Straßentheaterfestival tête-à-tête feiert 25-jähriges Jubiläum und startet neue Formate für junges Publikum

Die Barockstadt Rastatt ist seit 1993 Gastgeberin des internationalen Straßentheaterfestivals tête-à-tête und begrüßt vom 29. Mai bis 3. Juni 47 professionelle Künstlergruppen aus 16 Nationen, die eine faszinierende Mischung aus Artistik, Tanz, Performance und eine einmalige Atmosphäre auf die Straßen und Plätze der Stadt zaubern.

„Unser genreübergreifendes Programm wird fordern und überraschen, entzücken und amüsieren, staunen lassen und begeistern, unterhaltend und politisch sein. Das tête-à-tête ist Plattform für innovatives Straßentheater und zeitgenössischen Zirkus, künstlerischer Ideenpool und fördert die internationale Vernetzung von Künstlern, Veranstaltern und Szenepublikum.“, so die beiden künstlerischen Leiterinnen Julia von Wild und Kathrin Bahr, die seit ihrem gefeierten Festivaldebut 2016 aktuelle Strömungen der Outdoor Arts etablieren.

Das diesjährige Programm enthält viele französische Produktionen und erinnert somit an die Ursprünge des Festivals, das vor 25 Jahren erstmals mit deutsch-französischem Schwerpunkt stattgefunden hat. Der thematische Fokus liegt im Jubiläumsjahr bei der Jugend und möchte mit progressiven Formaten zum Mitmachen und Zuschauen die nächste Generation für diese interdisziplinäre Kunstform im öffentlichen Raum begeistern und jungen Künstlern ein Forum bieten. Einer der Höhepunkte ist die spektakuläre Platzinszenierung CROSSING LINES im Rahmen des europäischen Kooperationsprojektes POWER OF DIVERSITY, die von 40 jungen Tänzern aus ganz Europa performt und vom Aktionstheater Pan.Optikum aus Freiburg geleitet wird.

Am Dienstag, 29. Mai 2018, wird das Festival mit einem grandiosen TUSCH! eröffnet, die Stars der Straße treffen sich im Rahmen einer Varietéshow und präsentieren die Highlights ihres Könnens. Bei der nonverbalen preisgekrönten Zirkus-Produktion INTARSI der Formation CIRCO EIA werden menschliche Beziehungen als hölzernes sich ständig bewegendes Puzzle voller Spielfreude, Humor und Energie erschaffen.

Die vier multidisziplinären Akrobaten des CIRQUE LA COMPAGNIE koppeln in L´AVIS BIDON artistische Höchstleistung mit Musik von Wagner bis Noir Desir und thematisieren humorvoll Bindung, Freundschaft und Solidarität. G. BISTAKI schickt das Publikum auf eine atemberaubend choreographierte und musikalische Reise, die vom absurden traumatischen Sozialpanorama unserer heutigen Gesellschaft erzählt und fantastische Szenen einer surrealen Welt aus Tanz, Objekttheater und Jonglage kreiert.

Anlässlich des 25-jährigen Festivaljubiläums wird die Deutschlandpremiere einer spektakulären Pyro-Show im Ehrenhof des Rastatter Schlosses der französischen Compagnie LES COMMANDOS PERCU zu erleben sein. Die Percussionisten entzünden in ihrem neuesten Stück SILENCE! aus gedämpftem Rollen von Trommeln einen Sturm aus Klang und Feuer. Eine herrlich verrückte Show und urkomische anarchische Suche nach Freiheit voll Slapstick, Puppenspiel und ganz viel Pappe bringen PICKLED IMAGE – die großartigen Clowns Dik & Adam – in ihrer Produktion COULROPHOBIA mit zum Festival.

Die bildgewaltige Platzinszenierung CROSSING LINES ist Teil des EU-Projektes POWER OF DIVERSITY, erzählt von den Fragen der nachfolgenden Generation, die eine vom Krieg zerrissene Welt geerbt hat und wird von 40 jungen Tänzern aus ganz Europa – 10 davon aus Rastatt – performt und vom Aktionstheater PAN.OPTIKUM aus Freiburg geleitet. Der englische Kinofilm THE PITTS CIRCUS ist ein berührendes Roadmovie und zeigt das Leben einer echten australischen Zirkusfamilie, die sich der modernen Technik verweigert.

THIS MAAG pendelt als Schweizer in Berlin zwischen Großstadt und Kuhweide und schiebt so bergeweise Entscheidungen vor sich her – GERADEAUS IM KREIS: erfrischend anarchische Comedy! Mit einem fulminanten TUSCH! aus Akrobatik, Jonglage und Komik wird die Festivalausgabe zum 25-jährigen Jubiläum am Sonntagabend beendet.

DEIN STYLE: neue Formate für junges Publikum

Der thematische Fokus im Jubiläumsjahr liegt bei der Jugend. „Die nächste Generation für diese unkonventionelle Kunstform im öffentlichen Raum zu begeistern und jungen Künstlern ein Forum zu bieten“, darin sehen die künstlerischen Leiterinnen Julia von Wild und Kathrin Bahr zwei ihrer Hauptaufgaben. Und so mischen sie in das klassische Straßentheaterprogramm mehr und mehr hybride Formen aus Kunst und Performance im öffentlichen Raum. Das genreübergreifende Programm von Großproduktion bis Einzelbespielung bietet einen Einblick in die Vielfalt dessen, was aktuell in Europa für den Outdoor-Bereich produziert wird.

Neben dem künstlerischen Schwerpunkt, der das Überschreiten von Grenzen in vielerlei Hinsicht in den Mittelpunkt rückt und sich der Stilmittel von Artistik, Schauspiel, Hip-Hop und Rap bedient, ist das Ansprechen jüngerer Zielgruppen und deren Einbindung ein wichtiges Ziel des Projektes. Die bildgewaltige Platzinszenierung erzählt von den Fragen einer nachfolgenden Generation, die eine vom Krieg zerrissene Welt geerbt hat. Die spektakuläre Inszenierung mit 40 jungen internationalen Akteuren wird künstlerisch und organisatorisch vom Aktionstheater Pan.Optikum aus Freiburg geleitet. Für das tête-à-tête erhalten zusätzlich 10 Jugendliche aus Rastatt einen Workshop, um die Großproduktion beim Festival gemeinsam aufzuführen. www.power-of-diversity.eu

Europäisches Kooperationsprojekt Power of Diversity

Die Großproduktion Crossing Lines ist einer der Höhepunkte der diesjährigen tête-à-tête-Jubiläumsausgabe und wird im Rahmen des großen EU-Projektes Power of Diversity gezeigt. Als Gemeinschaftsprojekt mit neun Festivalpartnern aus ganz Europa von Norwegen über Russland, Großbritannien und den Kanarischen Inseln ist es Teil des Creative Europe Programms und wird zu 50% von der EU Kommission gefördert.

Neben dem künstlerischen Schwerpunkt, der das Überschreiten von Grenzen in vielerlei Hinsicht in den Mittelpunkt rückt und sich der Stilmittel von Artistik, Schauspiel, Hip-Hop und Rap bedient, ist das Ansprechen jüngerer Zielgruppen und deren Einbindung ein wichtiges Ziel des Projektes. Die bildgewaltige Platzinszenierung erzählt von den Fragen einer nachfolgenden Generation, die eine vom Krieg zerrissene Welt geerbt hat. Die spektakuläre Inszenierung mit 40 jungen internationalen Akteuren wird künstlerisch und organisatorisch vom Aktionstheater Pan.Optikum aus Freiburg geleitet. Für das tête-à-tête erhalten zusätzlich 10 Jugendliche aus Rastatt einen Workshop, um die Großproduktion beim Festival gemeinsam aufzuführen. www.power-of-diversity.eu

Praktische Informationen zum Festival, Hinweise zu den Spielstätten und Ticketverkauf finden Sie unter: www.tete-a-tete.de.

Programmhefte & Festivalbuttons
Die Programmhefte sind ab 13. April 2018 an zahlreichen Verkaufsstellen in Rastatt für 3 € erhältlich, u.a. in der Stadtbibliothek, der Touristinformation und der Sparda-Bank Rastatt. Sie können auch online unter www.tete-a-tete.de bestellt werden. An den Verkaufsstellen ist auch der Festivalbutton für 2 € erhältlich. Mit dem Kauf können Sie Ihre Solidarität mit dem tête-à-tête zeigen und gleichzeitig ein schönes Erinnerungsstück mit nach Hause nehmen.

Tickets für die Abendveranstaltungen
Karten gibt es ab sofort beim Ticketservice in der BadnerHalle Rastatt, telefonisch unter +49 (0) 7222/78 98 00, an allen Reservix-Vorverkaufsstellen sowie online unter www.tete-a-tete.de. Die Abendkassen öffnen jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an den jeweiligen Spielorten.


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