Kompetenz aus 60 Jahren – Die Anfangsjahre

Seit mehr als 60 Jahren verschafft „Der Spielplan“ Theaterliebhabern einen Überblick über das Bühnengeschehen im deutschsprachigen Raum. P.A. Schmücking, Dramaturg am Staatstheater Braunschweig, brachte das Magazin erstmals 1956 heraus – damals noch in eher bescheidener Form. Ursprünglich sollte das Heft als Informationsbörse unter Theaterschaffenden dienen. Mitarbeiter der Künstlerischen Betriebsbüros und Dramaturgien konnten sich darin über Fragen austauschen wie: Wo wird dasselbe Stück aufgeführt wie bei uns? Mit wem können wir Kulissen tauschen? Wer kann uns im Krankheitsfall mit einem Sänger aushelfen?

Neue Leser und mehr Inhalt – die Wachstumsjahre

Sehr rasch gewann „Der Spielplan“ jedoch ganz neue Leser hinzu – Theaterbegeisterte, die sich nicht scheuten, quer durch die Republik zu interessanten Aufführungen zu reisen. 1972 übernahm die Löwendruckerei in Braunschweig die Zeitschrift. Der Druckerei-Kaufmann Karl-Heinz Fischer und seine Ehefrau Vera, eine erfahrene Kulturredakteurin, erkannten sofort das Potenzial des Magazins. Schließlich waren sie bereits seit 1950 feste Abonnenten am Staatstheater Braunschweig und Theaterbesucher mit Herz und Seele. Karl-Heinz Fischer übernahm die Gestaltung der Zeitschrift, Vera Fischer leitete die Redaktion. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Die Zahl der inserierenden Theaterhäuser schnellte von 20 auf 200 hoch. Die Zahl der Abonnenten stieg innerhalb kürzester Zeit auf mehr als 5000.

Aus Liebe zum Theater – „Der Spielplan“ heute

Bis Ende der 90er Jahre reiste Vera Fischer  durch die Theater, schrieb Kritiken und knüpfte Kontakte zu den Theaterschaffenden. Seit 1985 wird die Zeitschrift von der Druckerei Löwendruck Bertram GmbH herausgegeben und einem kleinen Team von theaterbegeisterte Mitarbeiter geführt; auch Vera Fischer ist noch immer federführend dabei. Löwendruck Bertram ist spezialisiert auf den Offset-Druck von Qualitätsprodukten. Unsere Palette reicht von Katalogen, Prospekten und Broschüren über Zeitschriften, Lehrmaterialien und Bücher bis hin zu repräsentativen Materialien wie Visitenkarten, Briefpapier und Plakaten.